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Schweißrauchabsaugung: Der umfassende Leitfaden für mehr Arbeitsschutz und bessere Luftqualität

Jeder Schweißvorgang erzeugt Schweißrauch, der aus ultrafeinen Metallpartikeln und gesundheitsschädlichen Gasen besteht.

Je nach Verfahren, Werkstoffen und Zusatzwerkstoffen kann Schweißrauch enthalten:

  • Metalloxide,
  • Mangan,
  • sechswertiges Chrom,
  • Nickel,
  • Ozon,
  • Stickoxide,
  • Kohlenmonoxid.

Ohne eine Schweißrauchabsaugung werden diese Schadstoffe in der Werkstattluft verteilt und von Schweißern sowie anderen Beschäftigten eingeatmet.

Ja, denn Schweißrauch besteht aus extrem feinen Partikeln, die tief in den Körper eindringen, und dort verschiedene Krankheiten verursachen können.

Nanopartikel: werden über den Blutkreislauf im gesamten Körper verteilt.

Alveolengängige Fraktion (A): dringt in die Lungenalveolen ein.

Einatembare Fraktion (E): wird über Mund und Nase eingeatmet.

Schematische Darstellung der Gefahren von Schweißrauch für die Lunge

Kurzfristig, akute Risiken: Reizungen der Augen und Atemwege, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Metallrauchfieber, Vergiftungen.

Langfristig, chronische Risiken: beruflich bedingtes Asthma, chronische Lungenerkrankungen, neurologische Störungen, Pneumokoniosen, Hautschäden sowie krebserzeugende Risiken.

Je näher die Rauchgase an ihrer Entstehungsquelle erfasst werden, desto wirksamer ist der Schutz vor diesen Gesundheitsrisiken.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Exposition der Beschäftigten gegenüber luftgetragenen Schadstoffen zu begrenzen.

Mit der 6. Änderung der CMR-Richtlinie (CMRD) wurde Schweißrauch offiziell in Anhang I aufgenommen. Schweißen wird somit als Tätigkeit anerkannt, bei der CMR-Stoffe (karzinogen, mutagen oder reproduktionstoxisch) freigesetzt werden.

Dies beinhaltet insbesondere:

Pictogramme attention dangers
Pictogramme aspiration à la source
Pictogramme maintenance

Technische Normen, darunter die DIN EN ISO 21904, definieren die Anforderungen an die Erfassung und Filtration bei der Schweißrauchabsaugung.

Soudeur au sélection Les meilleurs soudeurs dans les locaux ENGMAR
Soudeur équipé d'une torche aspirante MIG/MAG

Es gibt zwei Hauptkategorien der Schweißrauchabsaugung: Nieder- und Hochvakuumsysteme.

Diese Lösungen ermöglichen die Erfassung von Rauchgasen in der Nähe des Schweißarbeitsplatzes, jedoch in einem gewissen Abstand zur Emissionsquelle. Diese Konfiguration erfordert daher einen höheren Luftvolumenstrom.

Abbildung eines Absaugbrenners
Image représentant des solutions ENGMA

Die mobile Schweißrauchabsaugung ermöglicht es, Absaugsysteme einfach zu bewegen, und ist besonders geeignet für folgende Anwendungen:

  • Werkstätten mit vielseitigen Arbeitsplätzen,
  • variable bzw. nicht stationäre Arbeitsplätze,
  • Einsätze auf Baustellen.

ENGMAR bietet zwei Arten mobiler Absauglösungen:

Diese mobilen Absauglösungen ermöglichen eine Erfassung der Rauchgase in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes und bieten gleichzeitig eine hohe Flexibilität im Einsatz.

Bei ENGMAR empfehlen wir mobile Absauggeräte mit Absaugbrenner und Balancer, um eine optimale Schweißrauchabsaugung zu gewährleisten und die Gesundheit der Schweißer und anderer Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

Die Auswahl hängt von mehreren Kriterien ab:

  • Anzahl der Schweißarbeitsplätze,
  • Bedarf an Mehrzweck-Arbeitsplätzen (Schweißen + ergänzende Tätigkeiten),
  • eingesetztes Verfahren (MIG, MAG, TIG usw.),
  • erforderliche Mobilität,
  • Art des Schweißens: manuell, automatisiert oder robotergestützt,
  • Expositionsniveau der Mitarbeiter.

Je höher die Emissionen sind, desto unverzichtbarer wird die Erfassung an der Quelle.

Image représentant des solutions ENGMA