Website LogoWebsite Logo

Chrom(VI) und Schweißrauch: Wie schützt man Schweißer effektiv?

Beim Schweißen sind die Bediener zahlreichen schädlichen Gasen und Partikeln ausgesetzt, darunter Chrom(VI), eine als krebserregend eingestufte Substanz. Um diese Risiken zu minimieren, ist die Erfassung des Schweißrauchs an der Entstehungsstelle heute die effektivste Lösung. ENGMAR unterstützt die Industrie bei der Implementierung leistungsstarker Absaugsysteme, die an jeden Arbeitsplatz angepasst sind.

Chrom ist in vielen Metalllegierungen aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit enthalten. Chrom(VI) ist eine oxidierte Form von Chrom, die hauptsächlich beim Schweißen, Schleifen oder Schneiden von rostfreiem Stahl entsteht, aber auch bei Zusatzmetallen, die Chrom enthalten. Diese oxidierte Form ist besonders giftig und kann folgende Krankheiten verursachen:

  • Atemwegs- und Hautreizungen
  • Austrocknung der Atemwege
  • Nasenbluten, metallischer Geschmack, anhaltende Müdigkeit
  • Erhöhtes Risiko für Bronchialkarzinome (seit 1990 als sicher krebserregend eingestuft – IARC Gruppe 1)

Diese Risiken betreffen alle Verfahren, auch wenn die Emissionsniveaus je nach Zusatzmetall und verwendeter Technik variieren.

In Deutschland gelten die Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) gemäß TRGS 900:

  • Für Chrom(VI)-Verbindungen: 0,001 mg/m³ (1 µg/m³) als einatembarer Staub, bezogen auf eine 8-Stunden-Schicht

Da Chrom(VI) als krebserzeugend eingestuft ist, gilt zusätzlich die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV):

  • Minimierungsgebot: Die Exposition muss technisch so weit wie möglich reduziert werden (Stand der Technik).
  • Substitutionsprüfung: Wenn möglich, Verfahren oder Zusatzstoffe wählen, die weniger Chrom(VI) freisetzen.

Die Einhaltung des AGW bedeutet nicht vollständigen Schutz – Ziel ist die Reduktion auf das technisch niedrigste Niveau, was die Bedeutung leistungsstarker Erfassungslösungen unterstreicht.

Um die Exposition der Bediener effektiv zu begrenzen, wird empfohlen, einen strukturierten Ansatz mit umzusetzenden Maßnahmen zu verfolgen.

1. Begrenzung der Emissionen von Chrom(VI) durch Anpassung des Verfahrens und des Zusatzmetalls

  • Auswahl eines weniger emittierenden Zusatzmetalls: Ein Massivdraht erzeugt weniger Rauch als ein Fülldraht.
  • Anpassung des Verfahrens: Das WIG-Schweißen emittiert weniger Chrom(VI) als das MIG/MAG-Schweißen, allerdings sind die Partikel größtenteils kleiner und können tiefer in den menschlichen Organismus eindringen.

2. Absaugung der Rauchgase so nah wie möglich an der Entstehungsstelle

Zur Erfassung von Gasen und Schadstoffen wie Chrom(VI) bietet ENGMAR folgende Lösungen:

Torche aspirante manuelle MIG/MAG 240 de la gamme ERGOFLOW
  • Absaugbrenner für TIG- und MIG/MAG-Schweißen: Die Absaugung ist direkt in den Brenner integriert, wodurch die toxischen Partikel abgesaugt werden, bevor sie die Atemwege des Schweißers erreichen.

Vorteile der Absaugbrenner:

  • Erfassung direkt an der Entstehungsstelle
  • Gute Zugänglichkeit
  • Signifikante Reduktion des Schweißrauch und selbst der darin enthaltenen Nanopartikel, insbesondere beim Schweißen von Edelstahl
Capteur laminaire basse dépression REVOLFLOW

• Laminardüsen: Wenn der Einsatz eines Absaugbrenners nicht möglich ist, bieten Laminardüsen eine effektive Alternative zur Erfassung des Schweißrauchs an der Entstehungsstelle..

centrale aspirante basse dépression

• Zusätzliche Raumlüftung: Sie ergänzen die Erfassung an der Entstehungsstelle, indem sie die in der Werkstattluft verbleibenden Partikel filtern, wodurch alle Bediener geschützt werden.

Für einen optimalen Schutz der Schweißer ist ein belüfteter Helm eine ausgezeichnete Schutzausrüstung, die mit einer ENGMAR-Absauglösung kombiniert werden kann.

Jede Schweißwerkstatt ist einzigartig: Konfiguration der Arbeitsplätze, Automatisierungsgrad, Vielfalt der zu schweißenden Teile, verwendete Verfahren... Bei ENGMAR berücksichtigen wir die Bedürfnisse unserer Kunden, um eine maßgeschneiderte Lösung anzubieten, die die Bediener effektiv schützt.

ENGMAR begleitet seine Kunden in jeder Phase:

  1. Definition des Kundenbedarfs
  2. Personalisierte Studien
  3. Umsetzung des Projekts
  4. Vollständige Abnahme der Installation
  5. Schulung der Schweißer
  6. Nachverfolgung der Installation vor Ort

Mit ENGMAR zusammenarbeiten bedeutet, von einer individuellen Betreuung bei der Installation und Wartung Ihrer Schweißrauchabsaugsysteme zu profitieren. Um den Schutz Ihrer Bediener zu verstärken, stehen Ihnen unsere Teams jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns, um Ihr Projekt zu besprechen und die für Sie am besten geeignete Lösung zu finden.

Weitere Artikel in derselben Kategorie